{"version":"1.0","provider_name":"Freibad Kevelaer","provider_url":"https:\/\/www.freibad-kevelaer.de\/en","title":"damals-und-heute - Freibad Kevelaer","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"EO1fIdcJ6G\"><a href=\"https:\/\/www.freibad-kevelaer.de\/en\/damals-und-heute\/\">History<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.freibad-kevelaer.de\/en\/damals-und-heute\/embed\/#?secret=EO1fIdcJ6G\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;damals-und-heute&#8221; &#8212; Freibad Kevelaer\" data-secret=\"EO1fIdcJ6G\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/www.freibad-kevelaer.de\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>","description":"Die folgenden Texte und Fotos wurden uns freundlicherweise vom Blattus Martinus, der Kevelaerer Enzyklop\u00e4die im Netz, zur Verf\u00fcgung gestellt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank. Ende des 19. Jahrhunderts Ein Vorl\u00e4ufer-Freibad gab es Ende des 19. Jahrhunderts auf Schravelen hinter dem M\u00fchlenrad der \u00d6lm\u00fchle der Gebr. Neles. Eintritt in dieses \u00f6ffentliche, privat betriebene Freibad kostete 25 Pfenning. F\u00fcr 3 Mark wurde Abonnementkarten verkauft. Ende des 19. Jahrhunderts Ein Vorl\u00e4ufer-Freibad gab es Ende des 19. Jahrhunderts auf Schravelen hinter dem M\u00fchlenrad der \u00d6lm\u00fchle der Gebr. Neles. Eintritt in dieses \u00f6ffentliche, privat betriebene Freibad kostete 25 Pfenning. F\u00fcr 3 Mark wurde Abonnementkarten verkauft. 1911 Die Schwimmfreunde in Kevelaer zogen es jedoch vor, in der Niers zu baden, und gr\u00fcndeten 1911 den Kevelaerer Schwimmverein. Weil jedoch der Kleinfluss zunehmend verschmutzte, war auch diesem \u201cNaturfreibad\u201d nur eine kurze Lebensdauer beschieden. Nach Einstellung des Badebetriebs l\u00f6ste sich bald der Schwimmverein auf. 1928 1928 begann die Gemeinde auf Dr\u00e4ngen des TuS Kevelaer mit dem Bau des Freibads an der Dondertstra\u00dfe. 1929 1929 kieste die Kevelaerer Firma Quick das Becken f\u00fcr das k\u00fcnftige Freibad aus. Das Wasser des im Juni 1929 er\u00f6ffneten Naturbads erneuerte sich st\u00e4ndig durch den Bach Dondert, der durch das Becken floss. (Foto: Karl-Heinz Quick) 1929 1929 kieste die Kevelaerer Firma Quick das Becken f\u00fcr das k\u00fcnftige Freibad aus. Das Wasser des im Juni 1929 er\u00f6ffneten Naturbads erneuerte sich st\u00e4ndig durch den Bach Dondert, der durch das Becken floss. (Foto: Karl-Heinz Quick) 1947 Das durch Kriegseinwirkung unbrauchbar gewordene Freibad wurde 1947 entschlammt und f\u00fcr die Besucher wieder freigegeben. Sp\u00e4ter wurde der \u201cBadet\u00fcmpel\u201d mit Betonw\u00e4nden eingefasst. Im schlammigen Boden lebten, wie bei einer Aufr\u00e4umaktion festgestellt wurde, \u00fcberaus viele und gro\u00dfe Aale. Erster Bademeister des Freibads Erster Bademeister war Michael Gey, der im Gr\u00fcndungsjahr mit Franz Douteil die TuS-Schwimmabteilung ins Leben rief. Generationen haben bei ihm Schwimmen gelernt. Nach dem Zweiten Weltkrieg pachtete die Familie Gey das komplette Freibad an der Dondert von der Stadt. Die Reparaturarbeiten konnte der gelernte Schmied und Schlosser selbst bew\u00e4ltigen. Die Stadt hatte damals kein Geld, das Bad zu unterhalten und zu betreiben. An der Dondert lernten bei Michael Gey Kevelaers Sch\u00fcler schwimmen. Michel Gey war sogar mit fast 80 Jahren noch in der Lage, einen Auerbachsalto vom 3-Meter-Brett zu absolvieren. Sein Sohn Gottfried \u00fcbernahm die Aufgabe des Vaters von 1964 bis 1984. Erster Bademeister des Freibads Erster Bademeister war Michael Gey, der im Gr\u00fcndungsjahr mit Franz Douteil die TuS-Schwimmabteilung ins Leben rief. Generationen haben bei ihm Schwimmen gelernt. Nach dem Zweiten Weltkrieg pachtete die Familie Gey das komplette Freibad an der Dondert von der Stadt. Die Reparaturarbeiten konnte der gelernte Schmied und Schlosser selbst bew\u00e4ltigen. Die Stadt hatte damals kein Geld, das Bad zu unterhalten und zu betreiben. An der Dondert lernten bei Michael Gey Kevelaers Sch\u00fcler schwimmen. Michel Gey war sogar mit fast 80 Jahren noch in der Lage, einen Auerbachsalto vom 3-Meter-Brett zu absolvieren. Sein Sohn Gottfried \u00fcbernahm die Aufgabe des Vaters von 1964 bis 1984. 1962 &#8211; 1965 1962 wurde das Dondert-Bad auf 2.000 qm Wasserfl\u00e4che ausgedehnt. 1965 vergr\u00f6\u00dferte die Stadt die WC-Anlagen. In den Folgejahren stets nur notd\u00fcrftig betreut, entwickelte sich das Freibad wegen des Renovierungsstaus zu einem dr\u00fcckenden Kostenfaktor f\u00fcr die Stadt. 1983 Erstmals kam 1983 der Gedanke auf, das Freibad aufzugeben, Grund und Boden an Bauwillige zu verkaufen und das zu erweiternde Hallenbad als Ersatz anzubieten. Daf\u00fcr gab es aber in der Politik keine Mehrheit. 1987 \/ 1988 Statt Aufgabe war nun Ausbau angesagt. 1987 plante die Stadt, die Liegefl\u00e4chen zu erweitern. Aber weil die Beckenfolie defekt geworden war und der Renovierungsdruck stieg, freundeten sich 1988 immer mehr Politiker mit der Idee an, das \u201cDondert\u201d aufzugeben und im Rahmen einer \u201cHallenbadattraktivierung\u201d dort einen Au\u00dfenpool anzulegen. Doch bevor die Stadt N\u00e4gel mit K\u00f6pfen machen konnte, legte Ende 1988 der Kreis Kleve als Aufsichtsbeh\u00f6rde sein Veto gegen das Finanzierungskonzept ein. Gleichwohl lehnte die Ratsmehrheit die Antrag der Gr\u00fcnen ab, sich aus der Pattsituation zu befreien und nunmehr das Freibad an der Dondert zu sanieren. 1990 rang sich die Stadt dazu durch, Wiesen zur Erweiterung der Liegefl\u00e4chen anzupachten. Weil der Stadtrat seinen Plan weiter verfolgte, am Hallenbad ein verkleinertes Freibad anzubauen, wollte er kein Geld mehr in das Dondert-Bad investieren. Dringend notwendige Reparaturen blieben aus. Nun wandte man sich langsam wieder dem Traditionsbad an der Dondert zu und kalkulierte, dass eine Sanierung rund zwei Millionen Mark kosten w\u00fcrde. Doch daraus wurde nichts, denn mit Aufkommen der Tr\u00e4ume eines Kurzentrums auf der H\u00fcls sahen die Stadtv\u00e4ter ein k\u00fcnftiges Freibad eher auf der H\u00fcls als an der Dondert. Nun wandte man sich langsam wieder dem Traditionsbad an der Dondert zu und kalkulierte, dass eine Sanierung rund zwei Millionen Mark kosten w\u00fcrde. Doch daraus wurde nichts, denn mit Aufkommen der Tr\u00e4ume eines Kurzentrums auf der H\u00fcls sahen die Stadtv\u00e4ter ein k\u00fcnftiges Freibad eher auf der H\u00fcls als an der Dondert. 1995 schien die H\u00e4ngepartie zu Ende zu sein, als f\u00fcr eine Freibad-Sanierung ein Zuwendungsbescheid der Regierung \u00fcber 500.000 Mark eintraf. Aber anstatt den Zuschuss zu nehmen und zus\u00e4tzlich 1,5 Millionen Mark ins Freibad zu investieren, verzichtete Kevelaer auf die halb Million aus D\u00fcsseldorf. Es tat sich \u2013 mal wieder \u2013 nichts. 1996 Da setzte sich ein 1996 Krisenstab aus Mitgliedern verschiedener Vereine zusammen und suchte einen Ausweg aus der verfahrenen Situation. Die Freibad-Freunde sammelten Tausende Unterschriften und gr\u00fcndeten im Mai 1997 den B\u00e4derverein Kevelaer, der sich bald zur gr\u00f6\u00dften B\u00fcrgerbewegung entwickelte, die es je in Kevelaer gegeben hat. Der B\u00e4derverein \u00fcbernahm das Management und schaffte es, dass das Freibad Zug um Zug saniert, ausgebaut und versch\u00f6nert wurde \u2013 und vor allem erhalten blieb.","thumbnail_url":"https:\/\/www.freibad-kevelaer.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Natur_freibad.jpg"}